Ein kaputtes Mädchen.

“Es hat so oft geholfen,
Wenn man zusammen weint.”

“Ein Guter Weg” – Unheilig

Zusammen weinen. Weinte ich jemals wirklich mit jemandem zusammen? Nein. Nein, ich denke nicht. Ob es helfen würde? Ich weiß es nicht. Ich kann ja nicht einmal mehr weinen, wenn ich allein bin. Es ist nur eine Veränderung von vielen. Innerhalb kürzester Zeit hat mich damals etwas niedergeschmettert, mich völlig zerstört. Und es ist noch nicht vorbei. Noch lange nicht. Vielleicht, würde es besser, wenn ich jemanden hätte, mit dem zusammen ich weinen könnte. Doch ich könnte mit keiner meiner Freundinnen weinen. Auch nicht mit meinem besten Freund oder meiner Familie. Aber mit wem dann? Die Zeit der Tränen ist vorbei. Für den Moment. Ich weiß nicht, wann sie wieder kehrt. Doch ich bin sicher, dass sie wieder kehrt. Ganz sicher. Aber ich befürchte, dass es eine einsame Zeit sein wird. Wieder eine einsame Zeit. Ich bin nicht gern allein, in manchen Momenten. Doch es gibt auch niemanden, den ich dann gerne bei mir hätte. Ich hätte nur gerne jemanden. Ich weiß nicht wen. Ich bin unwissend. Aber es ist mir egal. Denn irgendwann werde ich herausfinden. Und dann kann ich triumphieren. Und vielleicht werde ich mich auch irgendwann erhohlen, von dem, was geschehen ist. Wahrscheinlich sieht es niemand, doch es ist noch lange nicht vorbei.

Denn wann man einmal kaputt ist, dauert es ewig, sich wieder zusammenzuflicken.

Ich kann es wirklich niemandem wünschen. Klingt jetzt total pseudo, aber es ist schrecklich. Ich fürchte mich vor mir selbst, führe eine Hassliebe mit meinem Charakter, meinem Körper und verachte meine Taten. Meine Gefühle spielen verrückt. Momente des Glücks wechseln sich mit solche ab, in denen ich haltlos falle, ohne Aussicht auf Besserung. Ich sterbe täglich tausend Tode und erstehe immer wieder neu auf. Meine Hoffnung wird im Sekundentakt erstickt, ehe sie wieder aufkeimt. Ein Kreislauf, den ich immer wieder zu durchbrechen versuche. Es gelingt mir nur niemals. Ich muss nicht zwingend wissen, was damals mit mir passiert ist. Mit meinem alten Ich. Ich will nur wissen, wie ich mich retten kann.

Open up the Sky – for me ?

Please …

Niemand nimmt meine Probleme wirklich ernst und das ist okay. Es wäre nur schön, wenn mich irgendwer verstehen würde. Und dieser Irgendwer wird dann auch meine Probleme ernst nehmen. Denn der, der sie nicht versteht, sieht in ihnen etwas Lachhaftes. So wie du, der/die du das hier liest. Ja, du.

Mach es wie jeder andere und übersieh’ mich einfach.

Manchmal wünsche ich mir, dass ich allen egal wäre. Dass ich mir selbst auch egal bin. Dann könnte ich einfach sterben und alles wäre vorbei. Vielleicht würde ich dann glücklich sein. Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich hier bleiben werde. Denn ich weiß, dass es Leute gibt, denen ich nicht egal bin. Und leider bin ich mir selbst auch nicht egal. Das wäre mir momentan ehrlich gesagt lieber.

Aber man sollte sich nicht immer nur für den leichten Weg entscheiden.

Ich bin froh, dass nun Platz für etwas Neues ist. Endgültig. Doch wer will schon jemanden wie mich? Jemanden, der von Selbstzweifeln geplagt ist und gleichzeitig unausstehlich sein kann – und es oft auch ist. Es ist egal. Ist es egal?

Nein.

Denn es ist niemals egal.

invisible

mood: too thoughtful – again

Status

muggin

I am drowning in my own fucking mind.

Doing things, I didn’t want to do.

And do not doing things, I did want to do.

I am not loveable. Just despicable.

And i am a fuckin’ liar too

Leben ist leicht. Sterben wäre leichter.

Afraid.

Es ist schon seltsam.

Plötzlich bin ich glücklich. Hin und wieder jedenfalls. Aber besser als gar nicht. Besser? Es macht mir Angst. Warum? Ich weiß es nicht. Ist das normal? Ich war es gewohnt, es war okay. Doch jetzt finde ich es seltsam, wieder glücklich zu sein.

Aber ich kann mir egal sein, nicht wahr?

Gute, alte Zeit. - ARCANA

mood: afraid

The way, I feel.

But instead I’m here drowning
in my own fucking mind,
and I’ll be damned if you’re the death of me.

Blood and ink stain the walls,
silently with bloodied knuckles, carry on,
hoping it’s not too wrong.

“The Final Episode” – Asking Alexandria

Man sollte lernen, damit umzugehen. Womit? Mit allem. Lerne damit umzugehen. Vielleicht wirst du glücklich. Vielleicht aber auch nicht.

Wann kommt das Glück zurück? Kommt es überhaupt zurück?

Ich weiß nicht, wie lange ich schon nicht mehr geweint habe. Lange. Sehr, sehr lange. Ich habe noch Blut, doch ich weiß nicht, ob ich noch Tränen übrig habe. Ich würde es gerne wissen, aber ich weiß nicht, wie ich es herausfinden soll.

Denn ich weiß gar nichts.

Nur, dass ich mich selbst nicht ausstehen kann.

mood: between hope and despair…

Status

muggin

Wie kann ich springen, wenn es keinen Abgrund gibt? Wie soll ich fallen, solange ich festen Boden unter den Füßen habe? Wie kann ich sterben, wenn ich niemals unten ankomme? Gar nicht? Vielleicht will ich es gar nicht probieren. Ich will nicht zu jemandem werden, den man vergisst. Zu jemandem, der nicht bemerkt wird.

Oder bin ich es schon?

Irgendwo, halb verloren in einer verzerrten Realität.


Bad or not bad?

Ist es schlimm…

…wenn ich einfach Ich bin? Egal, ob ich meine Maske aufsetze, oder nicht? Sollte ich meine Maske noch tragen? Oder vielleicht nie wieder ablegen? Denn sie bedeutet nicht, dass ich mich verleugne. Aber ist es schlimm, nicht immer seine Gefühle zeigen zu wollen? Oder ist es vielleicht schlimm, sie hin und wieder zu zeigen?

Ich weiß es nicht.

Und deshalb lebe ich so, wie ich es für richtig halte – oder eben nicht.

mood: so what?

Enough.

Warum ist es mir nicht erlaubt, glücklich zu sein?

Was hindert mich daran?

“As the water drips from the sky,
I start to wonder if I’m still alive
Then I have to find an answer.”

“A Gilded Masquerade” – Alesana

Warum geht es mir so gut? Geht es mir überhaupt gut? Ist das nicht mehr nur eine Illusion? Ich weiß es nicht. Irgendwie kommt mir alles so falsch vor. So unecht. Als ob ich nur Fehler machen würde. Als ob ich ein einziger Fehler bin. Fragt mich nach meinen positiven Eigenschaften – ich werde keine nennen können. Nicht jetzt. Was ist denn los mit mir? Ich denke den ganzen Tag an nichts anderes, als an…

Bin ich gut genug? Gut genug für diese Welt? Für jemanden? Für meine Träume? Werde ich jemals gut genug sein? Wann werde ich wieder glücklich sein? Habe ich es verdient glücklich zu sein? Muss man es sich verdienen? Wer? Warum? Und was wäre wenn...?

mood: sad

Defend yourself.

I. “[...] all you do is hate, hate, hate everything you’ve become.”

II. “You hope for sun, I want rain.”

“Graveyard Dancing” – D.R.U.G.S

Ich hasse sie. Ich hasse sie. Ich hasse sie.

Ich hasse Angst. Ich habe Angst, dass ich es irgendwann nicht mehr aushalte. Angst, die überschattet wird, von dem Gefühl ein elendiger Versager zu sein, unfähig, etwas zu leisten. Zu faul und zu minderbemittelt, etwas zu erlernen. Ich kann mich nicht ändern, denn dann würde ich nicht mehr leben. Doch wenn ich so weitermache, lebe ich vielleicht auch so bald nicht mehr. Es sind diese schattenhaften Gedanken, die nur für einen Moment in meinem Kopf aufblitzen.

Was wäre, wenn…?

Dieser eine Satz – dieser Teil eines Satzes – ist genau das, was umbringt, was Leben nimmt. Was wäre, wenn. Wenn man es auf die Vergangenheit anwendet, so wird man nur unglücklich. Falls man Glück hat, nur für den Augenblick. Wendet man es auf die Gegenwart an, macht es mutig oder verschreckt. Wendet man es jedoch auf die Zukunft an, kann das verheerende Folgen haben. Leichtsinn. Verlust. Mut. Und der Gedanke, dass der Asphalt der Straße doch eigentlich ganz weich aussieht.

My Legs are dangling of the edge – and it’s just me, who’s holding me back.

- all metaphorically … of course -

D E F E N D    Y O U R S E L F

Wenn ich schon nicht so schön sein kann, möchte ich wenigstens einzigartig sein.

mood: empty.