I. “[...] all you do is hate, hate, hate everything you’ve become.”
II. “You hope for sun, I want rain.”
“Graveyard Dancing” – D.R.U.G.S
Ich hasse sie. Ich hasse sie. Ich hasse sie.
Ich hasse Angst. Ich habe Angst, dass ich es irgendwann nicht mehr aushalte. Angst, die überschattet wird, von dem Gefühl ein elendiger Versager zu sein, unfähig, etwas zu leisten. Zu faul und zu minderbemittelt, etwas zu erlernen. Ich kann mich nicht ändern, denn dann würde ich nicht mehr leben. Doch wenn ich so weitermache, lebe ich vielleicht auch so bald nicht mehr. Es sind diese schattenhaften Gedanken, die nur für einen Moment in meinem Kopf aufblitzen.
Was wäre, wenn…?
Dieser eine Satz – dieser Teil eines Satzes – ist genau das, was umbringt, was Leben nimmt. Was wäre, wenn. Wenn man es auf die Vergangenheit anwendet, so wird man nur unglücklich. Falls man Glück hat, nur für den Augenblick. Wendet man es auf die Gegenwart an, macht es mutig oder verschreckt. Wendet man es jedoch auf die Zukunft an, kann das verheerende Folgen haben. Leichtsinn. Verlust. Mut. Und der Gedanke, dass der Asphalt der Straße doch eigentlich ganz weich aussieht.
My Legs are dangling of the edge – and it’s just me, who’s holding me back.
- all metaphorically … of course -
D E F E N D Y O U R S E L F

Wenn ich schon nicht so schön sein kann, möchte ich wenigstens einzigartig sein.
mood: empty.