kill the pain with happiness.

 

❝ And I will dance when I walk away

Oh, I’m gonna sing

I won’t beg or pray

I will dance when I walk away

Oh, I’m gonna sing

I won’t beg or pray

No more ❞

 

“I will dance” – Katzenjammer

Und jetzt gehe ich. Schaue nach vorn. Schließe das Kapitel endgültig ab.

Aber ich tue es stolz, ich tue es fröhlich. Ich gehe nicht, ich tanze. Jetzt lache ich, denn meine Tränen sind zu schade für ihn. Ich danke meinen Freunden, aber vor allem meiner Mama, die mir geholfen hat, das alles durchzustehen und die immer für mich da ist. Natürlich danke ich auch meinem Vater. Er ist cool.

Der einfachste Weg, glücklich zu werden, ist,                                                                   alles zu beseitigen, was einen traurig macht.

mood: I am smiling when I’m alone again

 

 

Smile.

I am not bulletproof, but i fucking want to be happy.

Was bringt es einem, sich alles schlecht zu reden? Optimismus ist viel schöner. Mehr Lebensfreude. Ich will mein altes “Ich” in gewisser Weise hinter mir lassen. Ich will den verlorenen Realisten mit Hang zum Pessimismus mit einem Arschtritt aus dem Fenster befördern. Will mich selbst neu erfinden – als Mittelding zwischen Realismus und Optimismus mit Hang zum überflüssigen Enthusiasmus. Das ist ja quasi mein altes, altes Ich. Der Sonnenschein, wie früher. Zufrieden mit mir selbst. Glücklich mit meinem Leben. An alle die, die meinen die Welt wäre schlecht und ihre Existenz wäre sinnlos: Wenn es doch alles so schrecklich ist, warum macht ihr nicht trotzdem das Beste draus?

Wen interessiert es, ob das Glas halbvoll oder halbleer ist?
Es kommt schließlich auf den Inhalt an.

Nur weil ich Pech in der Liebe habe, heißt das nicht, dass mein Leben scheiße ist. Ohne ihn bin ich vermutlich besser dran. Hey, es war ‘ne schöne Zeit, aber eben nur bis sie vorbei war. Klar, tut es weh, aber ich lächele darüber. Über meine eigene Blödheit, aber vor allem darüber, wie lächerlich man sich einfach nur machen kann. Echt erbärmlich.

Wenn du lächelst, lass' es echt sein.

Irgendwann finde ich einen Jungen, der mich liebt wie ich bin. Der mich wirklich liebt. Der es wirklich ernst meint, wenn er “für immer” sagt und der es wirklich ernst meint, wenn er mir in die Augen schaut und mir sagt, dass ich alles für ihn bin. Einen, für den ich niemals selbstverständlich werde, der mir nach einem Streit nachläuft und um Verzeihung bittet und dem ich auch nachlaufen würde, weil er mir alles bedeutet. Auch ich habe es verdient glücklich zu sein. Jeder hat es verdient glücklich zu sein. Und darum werde ich diesen einen Jungen finden und wenn ich ihn wirklich gefunden habe, dann lasse ich ihn nicht mehr gehen.

Bis dahin bin ich dann einfach so glücklich.

 

it's your choice: crying or laughing ?

mood: -

Bilderbucharschloch.

Fuck it.

Ich bin ihm tatsächlich egal.

Es tut weh, jemanden zu vermissen, von dem man weiß, dass er einen längst vergessen hat. Wenigstens habe ich bis jetzt die Erfahrung gesammelt, dass es herzlose Menschen gibt, die sich nicht um die Gefühle anderer scheren. Egoisten, die ausnutzen. Es schmerzt, zu erkennen, dass man vielleicht geliebt, aber im Endeffekt trotzdem nur benutzt wurde. Trotzdem werde ich jetzt aufstehen und weitergehen.

Ich werde ihm in die verlogene Fresse schlagen und sagen:

“Du hast es nicht verdient geliebt zu werden.”

oder so ähnlich

Fuck you.

mood: totally disappointed

&plötzlich war meine Welt kaputt.

Ich lache so viel, wie schon lange nicht mehr – und bin so traurig wie noch nie.

Herzlichen Glückwunsch. Du hast mich zerstört.

22.02.2012

Alles per SMS !

10:04 Uhr

Er wünscht mir einen guten Morgen. Ich sitze gut gelaunt im Unterricht, er hat frei. Er erzählt, dass es ihm scheiße geht. Wegen irgendeinem Mädchen. Er will mir nicht genau sagen warum. Ich akzeptiere es.

12:15 Uhr

Er sagt das Treffen ab, weil er krank ist. Ich akzeptiere es.

14:03 Uhr

Er sagt mir, dass es ihn nicht juckt, wie ich mich fühle. Dann erfahre ich kurz darauf, dass ich ihm egal bin. Die Frage danach, ob er mich noch liebt, beantwortet er mit “Ja”.

ab 14:48 Uhr

Er sagt, er hat keine Lust mehr auf mich. Warum? Weil ich immer so schnell beleidigt bin und nicht gerne feiern gehe.

Dann sagt er, er sei nicht bereit für eine so lange Beziehung – er versprach mir irgendwann einmal “für immer”.

Dann sagt er “es tut mir leid, schatz”. Er würde eine Auszeit brauchen.

Dann sagt er, dass es vorbei ist. Per SMS. Und ist zu feige, es mir zu persönlich zu sagen. Er hätte sich am Montag in eine andere verliebt. Am Sonntag hätte er mich noch geliebt. Wie geht das?

Sind ja nur meine Gefühle. Tritt doch nochmal drauf.

Er war der einzige Junge, den ich geliebt habe. Ich habe alles für ihn getan. Ich habe ihm meine bedingungslose Liebe geschenkt. Er hat mich betrogen – mit seiner Ex. Ich habe ihm verziehen. Ich habe ihm alles verziehen. Aber am Ende war es für ihn nicht gut genug? Ich wusste, dass er ein Arschloch ist. Ich wusste nicht, dass er so kalt sein kann. Dass er seine “große Liebe” so verletzen würde. Dass er mich so verletzen würde.

Nachdem ich aus der Schule zuhause war, rief ich meine Mutter an. Sie kam sofort zu mir. Auch mein Vater war für mich da. Meine Freunde kamen zu mir. Und der Schmerz wurde sofort erträglicher. Ich hätte niemals gedacht, dass es so enden würde. Dass meine erste große Liebe, sich als verlogener, feiger, charakterloser und eiskalter Mistkerl entpuppen würde – nur weil er eine gefunden hat, mit der er besser Party machen kann.

Er sagte, ich wäre alles für ihn. Und am nächsten Tag vergaß er mich.

Ich habe bittere Tränen geweint. Es war schrecklich. Es ist schrecklich. Trotzdem lächele ich. Die Leute fragen mich, wie es mir geht und ich sage ihnen die Wahrheit. Sie gehen nicht weiter darauf ein – und das ist gut so.

Und obwohl ich weiß, dass er mich nicht verdient hat, will ich ihn zurück.

Er hat mein Herz gebrochen – zweimal. Er hat mich weggeworfen, wie ein benutztes Taschentuch. Drauf getreten, drauf gespuckt. Auf die gemeinsame Zeit, die gemeinsamen Erlebnisse. Und zu faul, um einen Versuch zu wagen, alles zu retten ist er auch. Und dann noch so tun, als würde es ihm leid tun. Als würde er mich noch lieben wollen.

Fast 4 Monate. Ich hatte meinen ersten Kuss mit ihm – und mehr. Wir haben alles durchgestanden. Wir hatten viel Spaß. Und er wirft alles weg. Es ist ihm egal. Wie kann es ihm egal sein? Wie kann er mir das antun? Ohne mit der Wimper zu zucken. “Wir können ja Freunde bleiben.” – Gewiss.

Trotzdem wünsche ich ihn mir zurück. Ich liebe ihn immer noch. Ich wollte, um ihn kämpfen. Vielleicht hätte ich den Kampf sogar gewonnen. Wenn ich es wirklich gewollt hätte. Ich wollte es. Aber ich bin niemals in diesen Kampf gezogen. Ich habe immer auf mein Herz gehört. Und jetzt ist es kaputt. Ein Schrotthaufen. Völlig zerstört. Liegt in Scherben. Jetzt muss ich auf meinen Kopf hören. Denn jetzt, ist es sowieso zu spät. Er wird nicht zurückkommen.

Das wäre viel zu kompliziert.

Ich wollte einen Neuanfang. Jetzt habe ich einen. Aber ich wollte einen mit ihm. 

Trotz allem, werde ich die Zeit nicht bereuen. Es war die schönste meines Lebens. Danken werde ich ihm dafür aber nicht. Das hat er nicht verdient. Ein “Fuck you, bitch” wäre passender – auch, wenn er ein Junge ist. Aber auch das, werde ich nicht sagen. Ich werde meinen Mund halten. Ich habe gute Freunde, die für mich reden. Gerade jetzt, in diesen Momenten, in denen ich das Sprechen verlerne. Ich habe das Gefühl, zu sterben. Aber ich will trotzdem leben.

Ich will mein Happy End.

Ich bin ein starkes Mädchen.

Auch ohne ihn.

mood: can’t describe

P.S.: Danke, dass ihr noch da seid. Ich hätte früher auf euch hören sollen.

Marzipanstängel.

Für Topflappen:

Ich will auch. Und du warst immer meine beste Freundin und ich hoffe, dass du es noch sehr, sehr lange bleiben wirst. Und ich werde mit der Scheiße aufhören und ich werde lernen zu reden. Ich werde mein Leben in den Griff kriegen. Für dich. Für Fool. Für den Hirsch. Für meine ganzen Freunde. Aber vor allem für mich.

Und, hey, was ist schlimm daran, den Weltfrieden und rosa Marzipanelfenten am Himmel zu wollen? Ich will das auch. Und ich will trotzdem Bubble Shooter spielen dürfen, wenn mir langweilig ist und ich einsam und allein nach der Schule in meinem Zimmer hocke. Abgesehen davon hast du es verdient glücklich zu sein, da hast du recht.

P.S.: Ich liebe deine sinnlosen Ratschläge. Sie sind hilfreich.

❝ I’m looking forward now! ❞

( “I swear this place is haunted” – a Skylit Drive)

Es wird Zeit, die Vergangenheit hinter sich zu lassen.

Ich glaube, ich bin bereit. Bereit mich zu ändern. Bereit, alles wieder in den Griff zu kriegen. Ich will das Kapitel abschließen – und ein neues beginnen. Ich will mich mit meiner besten Freundin versöhnen. Ich will mich selbst wieder mögen. Ich will wieder 100%ig glücklich mit meinem Freund sein. Ich will das schaffen.

Und das Gute: Ich werde es schaffen.

Es ist mir klar, dass das nicht einfach wird. Das Gebrochene zu flicken. Alles. Aber es ist halt nicht alles einfach. Doch nur weil es kompliziert ist, will ich nicht aufgeben. Ich habe es mir viel zu oft einfach gemacht. Hört sich alles ziemlich heilig an, aber nur weil ich alles wieder gerade biegen will, heißt das nicht, dass ich mein geliebtes Pseudoarschlochdasein aufgeben werde. Sorry, Leute.

Ich glaube an mich. Ich bin stark genug. Ich hab keinen Bock mehr, traurig zu sein. Ich kann verzeihen, ich kann lieben und leben und hoffentlich kriege ich eine zweite Chance. Ich will es nicht noch einmal versauen. Und ich will nicht, dass es mir noch einmal versaut wird. Klar, werde ich auch in Zukunft Rückschläge einstecken müssen. Aber es wird nicht noch einmal so enden, wie jetzt. Ich liebe meine Freunde und ich liebe meinen Freund.

Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mich bis ans Ende begleitet.

Das wünsche ich mir von ganzem Herzen.

Mehr nicht.

mood: -

Edit:

Für ihn:

Du bist das Arschloch, der Mistkerl. Du hast mich belogen, du hast mich betrogen. Wie soll ich dir noch vertrauen? Wie kann ich dich immer noch lieben? Sag es mir, ich weiß es nämlich nicht, obwohl ich es tue. Ich gebe dir eine zweite Chance, okay? Ich habe dir verziehen. Obwohl du alles kaputt gemacht hast. Alles. Aber wir haben zu viel erlebt, als dass ich dich deswegen verlassen könnte. Außerdem liebe ich dich zu sehr. Es ist mir ein Rätsel warum, aber es ist so. Du hast so vielen Menschen weh getan. Nicht zuletzt mir. Aber ich glaube daran, dass du dich ändern kannst. Und ich glaube daran, dass ich dir dabei helfen kann. Ich weiß, dass sich nicht alles um mich dreht – und das ist auch gut so. Aber ich will nicht, dass du mich als selbstverständlich ansiehst. Ich will doch nur glücklich sein. Ich will, dass wir beide glücklich sind.

Ich liebe dich über alles. Aber ich will nicht völlig kaputt gehen. Bitte, gib mir Gründe, dich nicht zu verlassen.

Wenn du mich wirklich so sehr liebst, wie du sagst.

Losing feels pretty shitty.

Hallo? Hey! Wer hilft mir?!

Okay. Jetzt bin ich am Arsch. Wirklich am Arsch.

Hey, beste Freundin. Ich denke nicht, dass du ein Unmensch bist, verdammt. Ich habe dich nur einfach nicht verstanden. Ich geb’s zu, okay? Ich bin ganz groß darin Vorwürfe zu machen, aber ich selbst bin kein Stück besser. Das wird mir dann doch schon klar. Ich hab’s geschafft alles kaputt zu machen. Aber ich will das nicht. Ich will, dass alles wieder gut wird. Natürlich ist es mir nicht egal, wenn meine Freunde sagen “Er ist ein Arschloch.” Vielleicht ist es seine Schuld. Aber es ist auch ein bisschen meine Schuld. Ich möchte ihn nicht verlassen. Weil ich ihn liebe. Auch, wenn er ein Arschloch ist. Schon einmal daran gedacht, dass er sich Sorgen um mich macht, wenn er dich anruft, obwohl er genau weiß, dass du ihn hasst?

Meine rosarote Brille gibt es längst nicht mehr. Kaputt. Alles kaputt. Vielleicht hat er alles kaputt gemacht, ja. Aber jeder hat eine zweite Chance verdient. Ich hoffe, dass auch ich eine verdient habe. Selbst wenn du mir sie nicht gibst, wünsche ich dir das Beste. Hoffentlich gibt es für dich ein Happy End. Wenn möglich mit ihm. Aber am schönsten wäre eines, mit uns.

Es tut mir leid.

Dann knallt mir ein weiterer, wichtiger Mensch vor den Kopf, dass ich ihr egal bin, dass sie nichts mehr von mir wissen will. Warum? Ich weiß es nicht. Vielleicht, weil ich nicht genug für sie getan habe. Aber egal, was ich angestellt habe:

Es tut mir leid.

Habe ich euch im Stich gelassen? Ohne es zu merken? Ich habe doch immer versucht, euch zu helfen, wenn ihr Probleme hattet. Ich wollte euch um jeden Preis halten. Und am Ende habe ich euch doch verloren.

Bitte, verlasst mich nicht. Ich brauche euch doch.

Manchmal merkt man erst, was man hatte, wenn man es verloren hat.

Aber ich will es wieder zurück!

Mein Freund sagt mir, dass er für mich da ist, wenn es mir scheiße geht, wenn ich Probleme habe. Doch als ich heute Nacht weinend bei ihm angerufen habe, war sein Handy ausgeschaltet. Heute Abend wird er sich erneut betrinken. Und morgen wird er einem Haufen verkleideter Menschen beim Marschieren zusehen, während ich erneut feststelle, dass ich am Ende doch alleine mit meinen Problemen klar kommen muss. Ich weiß, dass es wichtig ist, auch einmal alleine etwas zu unternehmen. Mit seinen eigenen Freunden. Darum ist es okay. Wir sehen uns ja am Mittwoch

Ich danke euch allen. Trotzdem.

Noch einen besonderen Dank an Fool. Die ist nämlich immer für mich da. In jedem Moment. Darum werde ich sie mit aller Kraft halten. Weil sie es verdammt noch mal verdient hat! Und ich sie nicht auch noch verlieren will. Check es, Fool. Du bist WICHTIG !

And now: Leave me alone again. Crying.

mood: ähm. do I have to say this?